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Aktuelles Steuergespräch

62. BSG am 6. März 2017

53. Berliner Steuergespräch

Tax-Compliance und Steuerstrafrecht

Nicht zuletzt auf Grund zahlreicher prominenter Steuerhinterziehungsfälle hat die Bundesregierung einen Gesetzentwurf zur erneuten Verschärfung der Selbstanzeige beschlossen. Die neuen Regelungen sollen zum 1. Januar 2015 in Kraft treten und sehen unter anderem eine Verdopplung der Berichtigungspflicht auf zehn Jahre sowie die Halbierung des maximalen Hinterziehungsbetrags, bis zu dem noch eine strafbefreiende Selbstanzeige möglich sein soll, auf 25.000 Euro vor. Ab einem Hinterziehungsbetrag von 25.000 Euro soll nur bei gleichzeitiger Zahlung eines erhöhten Strafzuschlags von der Strafverfolgung abgesehen werden.

Das an sich schon komplexe Steuerrecht und die verbesserten Prüfungsmöglichkeiten der Finanzverwaltung führen zu einer wachsenden Verantwortung im Bereich der vorbeugenden Tax-
Compliance in den Unternehmen. Die Erfüllung aller steuerlichen Compliance-Anforderungen, verbunden mit der Vermeidung steuerstrafrechtlicher Konsequenzen, stellt die Unternehmen vor stetig wachsende Herausforderungen.

Über die Wechselwirkung zwischen dem Steuerstrafrecht und der Tax-Compliance in Unternehmen wollen wir im Rahmen des 53. Berliner Steuergesprächs mit den Referenten, den Podiumsgästen und dem Auditorium diskutieren.

17. November 2014, 17.30 Uhr
Haus der Deutschen Wirtschaft
Breite Straße 29, 10178 Berlin

Podiumsgäste:
Prof. Dr. Uwe Hellmann (Universität Potsdam)
Dr. Rainer Spatscheck (STRECK MACK SCHWEDHELM, München)
Dr. Christian Kaeser (Siemens AG, München)
Prof. Dr. Henning Radtke (Bundesgerichtshof, Karlsruhe)
MD Michael Sell (Bundesministerium der Finanzen, Berlin)

Podiumsleitung:
Prof. Dr. Claus Lambrecht, LL.M. (Präsident des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg, Cottbus)

Tagungsbericht